Fotoshooting auf Okinawa: Heißer Sommer, strahlendes Lächeln
Das ist gar nicht schwer. Ein lockeres, fröhliches und harmonisches Familienshooting kann wirklich jede Familie erleben.
Hallo, hier ist SUKYOUNG von Sarangbi Snap.
Heute schauen wir uns Fotos von einem Familienshooting an, das ich früher auf Okinawa gemacht habe. Auf Okinawa fotografiere ich inzwischen nicht mehr, aber die Bilder geben euch ein gutes Gefühl dafür, wie ich heute in Gyeongnam, Gyeongju oder anderen Regionen ungefähr fotografiere.
In Freizeitparks oder auf Festivals fotografiere ich manchmal unauffällig wie ein Paparazzo, und an Wahrzeichen oder wichtigen Gebäuden machen wir auch gemeinsam gestellte Erinnerungsfotos.
Kleine Randnotiz: Anfang der 2010er-Jahre habe ich Paparazzi-Fotos von koreanischen Promis gemacht. Paparazzi schon, aber alles vorher mit den Stars und ihren Agenturen abgesprochen. Die Bilder waren für Medien und große koreanische Online-Communities gedacht. Die Agenturen wollen nämlich, dass ihre Stars geheimnisvoll bleiben und trotzdem nicht in Vergessenheit geraten. Aber genug davon – schauen wir uns die Okinawa-Fotos an!
Treffpunkt und Überblick
Wir treffen uns im Starbucks im American Village – dort fühlen sich koreanische Gäste gleich wie zu Hause.

Starbucks American Village (スターバックス コーヒー 美浜アメリカンビレッジ店)
Wir treffen uns am Eingang des Starbucks.
Details
Direkt nach dem Treffen
Los geht’s am Eingang von Depot Island im American Village.

Gebucht wurde über NAVER Shopping. Wir haben nur kurz Datum und Uhrzeit abgestimmt, uns dann vor dem Starbucks im American Village getroffen und ein kurzes Briefing gemacht. Bei Fotos mit Kindern legen wir selten vorher ein festes Konzept fest – meistens entstehen die Bilder einfach beim gemeinsamen Spielen. Deshalb fällt die Erklärung eher kurz aus.
Wenn man Kinder festhält und ihnen sagt „mach dies, mach das“, wirken die Fotos sofort steif. Deshalb bestimmen die Kinder, was sie machen wollen, und Mama und Papa machen einfach mit.

Wenn die Kinder gut mitmachen, muss auch so ein Foto schnell im Kasten sein. Ich fotografiere immer mit dem Gedanken, dass dieser Moment nicht wiederkommt und die Kinder in fünf Minuten schon keine Lust mehr haben könnten. Mein Motto: Gib alles, solange es geht.

Auch mit der riesigen Katzenfigur machen wir Fotos. In einige Souvenirläden gehen wir sogar hinein und fotografieren drinnen. Als ich auf Okinawa zu fotografieren anfing, habe ich das Personal jedes Mal um Erlaubnis gebeten und mich ziemlich unwohl dabei gefühlt. Mit der Zeit haben meine Kundinnen und Kunden dort aber so viel eingekauft, dass die Läden uns inzwischen richtig gern unterstützen.
Im American Village stößt man überraschend oft auf Läden mit ausgefallenen Figuren, die es sonst nirgends gibt, oder mit Spielzeug, dem Kinder einfach nicht widerstehen können.

Eigentlich ist das der Abschnitt, in dem wir entspannt durch die Gassen von Depot Island bummeln und natürliche Momente einfangen. Wenn die Kinder dann plötzlich ein Peace-Zeichen machen und posieren, halte ich das blitzschnell fest. Natürlicher als so ein Foto, das sich die Kinder selbst ausdenken, geht es nämlich nicht.
Bei Erwachsenen klappt so etwas vielleicht auf Ansage, aber Kinder dazu zu bringen, ist ziemlich schwierig.

So sieht es aus, wenn ich im Gehen fotografiere: Auch unterwegs mache ich ohne Pause weiter Fotos. Obwohl es nur eine Stunde dauert, wirkt die Ausbeute am Ende richtig üppig – das war schon immer typisch für Sarangbi Snap und ist es bis heute.
Vielleicht melden sich deshalb so viele, die ich früher in Prag fotografiert habe, wieder bei mir, sobald sie Kinder haben. Übrigens: Auch diese Familie stand damals in Prag bei mir vor der Kamera, und weit über zehn Jahre später lässt sie sich jetzt mit den Kindern auf Okinawa fotografieren 😀
Ehrlich gesagt: Ich habe inzwischen fast 5.000 Shootings gemacht. An den früheren Termin hatte ich nur eine vage Erinnerung – worüber wir gesprochen und was wir fotografiert hatten, wusste ich überhaupt nicht mehr.
Sunset Beach bei Depot Island
Im Frühling und Herbst gibt es am Sunset Beach wunderschöne Sonnenuntergänge. Bei kräftiger Sonne leuchtet das Meer besonders schön.

Das ist der Sunset Beach im American Village, gleich bei Depot Island. Hier fotografiere ich je nach Jahreszeit unterschiedlich. Die meisten Reisenden kommen im Sommer nach Okinawa – aber im Sommer sieht man den Sonnenuntergang vom Sunset Beach aus kaum, weil der Wellenbrecher im Hintergrund ihn verdeckt.
Die Sonne geht dann nämlich etwas weiter im Nordwesten unter. Sonnenuntergangsfotos brauchen hier also etwas Technik. Diesmal waren wir vormittags unterwegs, deshalb waren auch keine Leute da – na gut, ein paar schon, aber die habe ich alle wegretuschiert … Bei kräftiger Sonne stellen wir uns so mit den Füßen ins Wasser und setzen das smaragdgrüne Meer in Szene.
So eine Kulisse gibt es in Korea nicht, deshalb sind das ziemlich besondere Fotos.

Ein bisschen Toben am Strand halte ich auch kurz fest. Es gibt noch viel mehr Fotos davon, aber viele ähnliche Bilder hintereinander zu zeigen ist nicht so mein Ding, deshalb nur dieses eine. Ich selbst stehe dabei übrigens knietief im Meer. Zum einen für natürlichere Fotos, zum anderen, um aufzupassen, dass die Kinder nicht ins tiefe Wasser gehen.

So natürlich und entspannt alles auch abläuft – ein bisschen inszeniere ich trotzdem. Das geht so: Alle setzen sich zusammen hin und schauen eine Weile aufs Meer. Wer macht euch im Urlaub schon so ein Foto?

Ich blende kräftig ab, damit das Wasser noch mehr glitzert. Es geht nicht um ein spektakuläres, großes Konzept, sondern um eine entspannte Stimmung.

Auf dem Weg zum nächsten Spot entsteht noch ein Foto. Das Gebäude im Hintergrund ist eine Unterkunft, die bei koreanischen Reisenden sehr beliebt ist. Wegen des Blicks auf den Sonnenuntergang ist sie etwas teurer, aber weil der Yen gerade schwach ist, buchen sie trotzdem viele.
Im Einkaufsviertel
Diese Fotos entstehen in der Food Street auf der Strandseite des Einkaufsviertels.

Vor 15 Jahren habe ich solche Fotos oft im Olympiapark in Seoul gemacht, damals wollte sie aber kaum jemand haben. Erst um 2016, als ich in Prag fotografierte, wurde dieses Motiv zum Markenzeichen von Sarangbi Snap. Früher hat die Bearbeitung solcher Fotos ewig gedauert, aber heute kann ich mit KI kleine störende Details im Hintergrund in etwa fünf Sekunden entfernen – deshalb bearbeite ich davon inzwischen auch mal mehrere. Vormittags ist das Licht so kräftig wie hier, zum Sonnenuntergang färbt sich der Himmel im Hintergrund dann in Abendrot.
In Tongyeong ist das derzeit nur mit einigen Einschränkungen möglich, im Huinnyeoul Culture Village in Busan setze ich es aber tatsächlich um.


Wir gehen gerade vom Sunset Beach zur Restaurantmeile von Depot Island auf der Strandseite. Hier säumen Palmen die Straße, man bekommt also richtig exotische Fotos – deshalb komme ich immer hierher. Wenn wenig los ist, fotografiere ich in aller Ruhe; wenn viele Leute unterwegs sind, öffne ich die Blende ganz und lasse den Hintergrund komplett in der Unschärfe verschwinden. Vormittags ist meistens wenig los, da ist das Fotografieren ziemlich einfach 😀

An der Küste steht eine große Mond-Skulptur, und Kinder reagieren eigentlich immer darauf. Sie wollen dann so wie hier hinaufklettern. Das ist überall auf der Welt gleich: Egal aus welchem Land – alle Kinder wollen da hoch. Auch diesen Moment halte ich fest. Und nein, das habe ich ihnen nicht gesagt 😀

Ein Foto, das zeigt, dass ihr wirklich im American Village wart, ist natürlich auch wichtig. Das passt zum Beispiel perfekt in den Reisebericht für die Schule. Erst mit einem Wahrzeichen im Bild fühlt es sich so richtig nach Auslandsreise an.

Auch auf dem Weg zum nördlichen Ufer des American Village fotografiere ich weiter. Dieses Motiv zeigt den heißen Sommer auf Okinawa richtig gut, deshalb habe ich es oft fotografiert.
Am nördlichen Ufer
Hier endet unsere Runde durchs American Village.

Damit alle schön lachen, schneide ich lustige Grimassen oder mache Tiergeräusche. Um Fotos mit Lächeln müsst ihr euch also keine Sorgen machen. Wenn ihr einfach ausgeruht und fit kommt, entstehen meistens jede Menge schöne Fotos. Auch dieser Ort ist so ein Spot, an dem man festhält, dass man auf Okinawa war. Samstags gibt es hier ein Feuerwerk – auch deshalb habe ich samstagabends kaum Buchungen angenommen. Von hier aus sieht man das Feuerwerk am allerbesten.

Jetzt sind wir auf dem Weg zum letzten Foto. Auch das hier habe ich nicht angeleitet – die ganze Familie war sich spontan einig, also habe ich es schnell festgehalten.

Das ist das letzte Foto vom Okinawa-Shooting im American Village. Dieses hier ist tatsächlich gestellt. Es gibt mehrere Varianten, aber weil es insgesamt nur wenige bewusst inszenierte Fotos gab, habe ich extra dieses ausgewählt. Die Auswahl übernehme ich übrigens selbst – das ist für euch ja auch bequemer.
So, das war ein kleiner Blick zurück auf Fotos vom letzten Sommer. Ich würde mich freuen, wenn wir uns beim nächsten Mal wieder zusammen vor der Kamera treffen. Zurzeit fotografiere ich in Tongyeong und Geoje in Gyeongnam, in Busan und in Gyeongju, Termine auf Okinawa biete ich also gerade nicht an. Wer sich aber genau diese Stimmung wünscht – harmonische Familienfotos wie diese –, kann im NAVER Smartstore von Sarangbi Snap buchen.
- Sarangbi Snap plant meistens nicht in Parks, sondern an Ausflugsorten, an denen es für Kinder viel Spannendes zu entdecken gibt. Deshalb kommt es seltener vor, dass sich Kinder langweilen, als dass sie wegen der Hitze nach einem Eis oder etwas zu trinken fragen. An Orten wie dem American Village, wo ich schon sehr oft fotografiert habe, kenne ich Eisdielen und Cafés bereits – darüber müsst ihr euch also keine großen Gedanken machen.
- Mit Kindern, mit denen man sich noch nicht gut verständigen kann, sind Termine tagsüber – vormittags oder nachmittags – besser. Klappt die Verständigung schon einigermaßen, empfehle ich auch ein Shooting zum Sonnenuntergang. Das Abendlicht hält nur sehr kurz, und wenn man die ganze Zeit nur darauf reagiert, was das Kind gerade macht, ist es schnell vorbei. Deshalb empfehle ich es erst für Kinder, mit denen man sich schon ein bisschen verständigen kann.
- Die Städte wirken natürlich anders, aber die Natürlichkeit der Fotos und das Konzept sind weitgehend gleich. In Korea wünschen sich – anders als im Ausland – viele eher ein bisschen Inszenierung als völlig ungestellte Fotos, deshalb baue ich dort auch gezielt etwas Inszenierung ein.
- Andere Menschen nutze ich gewissermaßen als Requisite. Auch die Menschenmenge gehört zur Erinnerung an diesen Tag, deshalb nehme ich das eher mit Humor, statt mich darüber zu ärgern. Damit andere Leute nicht ins Auge fallen, lasse ich sie zum Beispiel mit offener Blende in der Unschärfe verschwinden. Und wenn jemand außergewöhnlich attraktiv oder extrem auffällig gekleidet ins Bild läuft, legen wir auch mal etwa eine Minute Pause ein.
- Der Stil von Sarangbi Snap setzt grundsätzlich auf helle, freundliche Fotos. Deshalb passen Kleidung in hellen Tönen oder kräftige Grundfarben besonders gut.

