Gyukatsu Motomura
Haisai, hier ist CULT!
Da ich in letzter Zeit so beschäftigt bin… schreibe ich Beiträge im Voraus. Morgen werde ich so beschäftigt sein, dass ich nichts erledigen kann… mir fallen zwar die Augen zu, aber ich schreibe lieber jetzt schon vor… Heute geht es um das beliebte Restaurant Gyukatsu Motomura in der Kokusai-dori. Es ist ein Ort, der bei Taiwanern total angesagt ist. Inzwischen gehen auch viele Koreaner dorthin.
Man isst dort Gyukatsu (Rindfleisch-Tonkatsu), das man auf einer Grillplatte brät — etwas teurer, aber sehr lecker. Zurzeit ist Nebensaison, deshalb sind die Wartezeiten etwas kürzer; in der Hochsaison allerdings… kommt man kaum rein. Auch wenn es eine japanische Franchise ist, schmeckt es gut, also schaut doch mal hinein, wenn ihr an der Kokusai-dori vorbeigeht 😀

Standort von Gyukatsu Motomura in Naha (Kokusai-dori)
Dienstag: 11:00–22:00
Mittwoch: 11:00–22:00
Donnerstag: 11:00–22:00
Freitag: 11:00–22:00
Samstag: 11:00–22:00
Sonntag: 11:00–22:00
Der Standort liegt im Herzen der Kokusai-dori, an der Kreuzung zum Makishi-Markt. Er ist sehr leicht zu finden. Geöffnet ist täglich von 11:00 bis 22:00 Uhr; zur Mittags- und Abendzeit muss man mit recht langen Wartezeiten rechnen.

So in etwa sieht es aus. Vorne ist eine freie Fläche — da wird bestimmt irgendwann etwas gebaut, oder?
Wie auch immer, als ich zum ersten Mal an dem Laden vorbeiging, hörte ich von jemandem ziemlich negative Dinge. Das war, als ich erst ein paar Tage in Okinawa war… Wenn man selbst schief drauf ist, scheint einem die Welt wohl auch schief zu erscheinen. Jedenfalls gab es überraschenderweise keine Warteschlange, also bin ich einfach reingegangen. Nach dem Dreh hatte ich Hunger — passt ja gut!


Das Wasser bringen sie immer wieder nach. Vielleicht weil das Lokal etwas gehobener ist, haben sie ständig nachgesehen, wie viel noch übrig war.

So ein Stone-Steak-Gefühl..
Ich mag Stone-Steak ja sehr. Das beste Steak meines Lebens war nämlich ein Stone-Steak 😀
Gyukatsu zum Selbergrillen

Hier gibt es nur ein Gericht: Gyukatsu. Rindfleisch‑Tonkatsu — ein Stück? Anderthalb Stück? Zwei Stück? Wirklich, das ist alles. Es gibt keine anderen Auswahlmöglichkeiten. Sehr simpel. Da ich hungrig war, habe ich zwei Stück bestellt.

Das Rindfleisch ist innen noch leicht rosa. Den Rest muss man selbst am Tisch nachbraten. Besonders gut: Sie geben jede Menge Kohl, das hilft, Blutzuckerspitzen zu vermeiden.

Du legst das leicht weniger gegarte Gyukatsu auf die Grillplatte, brätst es kurz an und isst es zusammen mit Reis.

Gib noch etwas Soße drüber…

Reis, Suppe und Soßen werden in vielen Varianten angeboten. Man kann alles ohne Mangel genießen. Wenn du den Reis ganz aufisst, wird er einmal kostenlos nachgefüllt. Du kannst die Portionen klein, mittel oder groß wählen.


Es gibt insgesamt drei Saucen; man kann sie abwechslungsweise probieren. Mir gefiel die Sojasaucen-Variante am besten.

Wie es sich für ein Land des Reises gehört, schmeckt es zusammen mit Reis noch besser…

Diese Sauce ist… nicht wirklich mein Stil. Für meinen Geschmack mag ich Sojasauce lieber.

Als Dessert gibt es auch Injeolmi. Zum Frischmachen nach dem Essen..

Später legt man dann einfach mehrere Fleischscheiben drauf. Das Problem, wenn man zwei Gyukatsu-Portionen bestellt, ist: Gegen Ende geht die Flamme aus. Deshalb muss man flink essen. Natürlich zünden sie die Flamme wieder an, aber im Grunde muss man schnell essen und dann zur Arbeit gehen…

Es waren noch drei Stück übrig, aber das Feuer ist ausgegangen..
Ich habe sie trotzdem mit der restlichen Hitze noch schön gegrillt und gegessen. Hier schmeckt’s echt gut, oder?

Jedenfalls habe ich sehr gut gegessen. Übrigens: bei diesen Fotos bin ich mir nicht sicher, ob die Farben stimmen, weil ich sie auf meinem neu gekauften Laptop bearbeitet habe. Das Gerät hatte vorher überhaupt keine Bildbearbeitung; vielleicht fehlt der typische Farb‑Boost des MacBooks, deshalb wirken die Bilder sehr realistisch.
Jedenfalls: wenn ihr auf der Kokusai‑dori in Okinawa seid und keine Wartezeit habt, solltet ihr dort einmal vorbeischauen. Ich war selbst zum ersten Mal dort und fand es wirklich sehr gut.

Vielleicht… ist jetzt nur noch eins übrig? Von den Jeongkyu-Inhalten über Okinawas gute Restaurants sind nicht mehr viele übrig. Naja… wenn ich mit Bekannten in Restaurants gehe, die wir zum ersten Mal besuchen, werde ich sicher noch mehr vorstellen. Am Jahresende stehen ja Jahresabschlussfeiern an, da werde ich wohl viele verschiedene Restaurants anschauen..
Da ich heute schon seit dem Morgen wieder total im Stress bin, mache ich es dabei kurz. Morgen erzähle ich einfach… ein bisschen aus dem Alltag in Okinawa. Bis bald 😀
- Gyukatsu Motomura liegt im Herzen der Kokusai-dori in Naha, an der Kreuzung zum Makishi-Markt. Es ist ganz einfach zu finden.
- Die Öffnungszeiten sind täglich von 11:00 bis 22:00. Zur Mittags- und Abendzeit muss man mit recht langen Wartezeiten rechnen.
- Bei Gyukatsu Motomura gibt es ausschließlich Gyukatsu, das Rindfleisch-Tonkatsu. Man kann zwischen einer Portion, anderthalb Portionen oder zwei Portionen wählen.
- Anfang des Jahres gibt es keine Wartezeit, doch von Mai bis Oktober, wenn Okinawa in die Hauptsaison für Touristen kommt, muss man zu den Essenszeiten mit Warteschlangen rechnen — kurz sind es etwa 30 Minuten, länger bis zu einer Stunde.
- Gyukatsu ist eine Zubereitungsart, bei der leicht weniger durchgegartes Fleisch auf einer Grillplatte kurz gebraten und dann gegessen wird. Reis kann einmal kostenlos nachgefüllt werden.
